EIN ÖFFENTLICHER BRIEF an Herrn Gerhard Schröder von Japanischen Frauen

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Tokyo, 22 September 2017

Herr Gerhard Schröder Bundeskanzler a.d.

EIN ÖFFENTLICHER BRIEF
Ihr Besuch bei den „Trostfrauen“ in Südkorea

Sehr geehrter Herr Schröder,

ich heiße Frau Yumiko Yamamoto und bin Präsidentin von „Japanische Frauen für Recht und Freiheit“, einer Gruppe von japanischen Frauen, in erster Linie Müttern, aus aller Welt. Ich schreibe Ihnen diesen Brief im Namen aller japanischen Frauen, die betroffen sind über das „Trostfrauen Problem“.

Aufgrund der Zeitungsberichten habe ich erfahren, dass Sie nach Südkorea flogen und die „Opfer“, sie nennen sich „sexuelle Sklaven im japanischen Krieg“, besucht haben. Bei dem Besuch sagten Sie, laut Zeitungsbericht, „ I want to recommend you for Nobel Prize candidates“ und auch „ the following generations in Japan must take responsibility for what happened in their past“. (*1)

Über Ihre Äußerung haben wir alle Japaner erschrocken und erschüttert. Unserer Meinung nach ist das eine Beleidigung gegen alle Japaner. Es zeigt deutlich, dass Sie überhaupt keine Ahnung über dieses Problem haben. Zuerst war Korea von 1910 bis 1945 ein Teil von Japan, Korea und Japan führten keinen Krieg. Sondern wir kämpften gemeinsam gegen die Alliierte (USA) unter japanischer Flagge. Es gab und gibt keine antisemitische Diskriminierung und Misshandlung in Japan.

Die ganze Angelegenheit bezüglich der Trostfrauen ist die Propaganda einer koreanischen Bewegung unter Leitung einer Anti-Japanischen-Organisation, genannt „The Korean Council for the Women Drafted for Military Sexual Slavery by Japan“. Diese Organisation führt das „House of Sharing“ von ehemaligen Trostrauen, das Sie besucht haben. Die ist auch bekannt als pro-Nordkorea Organisation, und ist tatsachlich von Nordkorea gesteuert.

Motivation dieser Organisation ist Geld, das heißt, die japanische Regierung wird unter dem Namen „Kompensation“ und unter Schädigung der guten japanischen Reputation im Ausland, insbesondere in den USA und Europa, zur Kasse gebeten.

Es ist wahr, dass es Bordelle für die japanischen Militärangehörigen während des zweiten Weltkrieges gegeben hat. Das war nicht nur der Fall bei der Japanischen Armee. Auch in Asien und in Europa gab es diese damals für die Amerikanische und die Deutsche Armee.

Bezüglich der Opferzahl von 200.000 möchte ich folgendes Ihnen informieren, diese Zahl ist fast doppelt so viel wie die Einwohner der Stadt Göttingen, wo Sie während Ihrer Studienzeit insgesamt 10 Jahre lebten. In Korea gibt es bis heute keinen einzigen Augenzeugen, der beweisen könnte, dass diese Frauen wirklich entführt und gezwungen worden sind, als Sex-Sklaven zu arbeiten. Innerhalb der Familie wie Vater, Mutter, Geschwister und geschweige denn Nachbarn und Freunde, wissen alle denn davon nichts. Gibt es so was?

Es gibt lediglich 19 Erzählungen von damaligen Prostituierten, die abermals Ihre Story, vorteilhaft für sich selbst, geändert haben. Bei dem Kriegstribunal 1946 in Tokio (Internationaler Militärgerichtshof für den Fernen Osten) und bei dem Abschluss des Grundlagenvertrages zwischen Japan und der Republik Korea in 1965 gab es keine Behauptung über diese Trostfrauen.

Die Beleidigung und die Vorwürfe gegenüber Japan und gegenüber den Japanern durch diese Lüge ist für uns Japaner und auch für die entsprechenden Japan-bezogenen organisationen aufgrund der bestehenden Fakten und der Beweismittel nicht tragbar.

Erst 47 Jahre nach dem Kriegsende, in 1992 tauchten plötzlich diese mysteriösen Geschichten auf. Warum? Wegen einer Fiktionserzählung von dem japanischen Schriftsteller YOSHIDA Seiji, über sein Buch von „ Mein Kriegsverbrechen“. Darin erzählte er, dass er viele Jungefrauen auf der Jejyu-Insel in Korea während des zweiten Weltkrieges gekidnappt hat, um Sexsklavinnen für das japanische Militär zu machen, was nicht wahr ist (er selber hat später bestätigt, dass er gelogen hat). Und die japanische Zeitung ASAHI SHINBUN berichtete über diese Story außergewöhnlich lang. Aber ASAHI SHINBUN hat später, am 5. August 2014, für ihrer erfundene Geschichte Abbitte getan und alle Berichte darüber widerrufen und als Falschmeldung gestrichen.

Die Trostfrauen waren alle gut bezahlt(*2) und wurden auch niemals zur Prostitution gezwungen seitens Japans oder der Japanischen Armee.

Es gibt sehr viel Beweismaterial, dass es sich nicht um Zwangsprostitution, sondern schlicht um Prostitution und keine Versklavung der Frauen handelte. Diese Erklärung findet man auf der Homepage des japanischen Außenministeriums(*3) und des UN Human Rights Commitees(*4). Darüber hinaus hat die japanische Regierung den AMICUS CURIAE dem Obersten Gerichtshof der USA(*5) vorgelegt zur Unterstützung der Kläger, die eine Klage eingereicht hatten, um die Trostfrauen Statue in Glendale, Califormia (errichtet von Koreanischen Gruppen) zu beseitigen.

Die US Regierung hat mit dem IWG Report vom 2007(*6) bestätigt, dass es keinerlei Beweismaterialien für Zwangsprostitution gibt. Die IWG hat 7 Jahre und $ 30 Mil. investiert, um die Kriegsverbrechen der NAZIs und der Japanischen Imperial Armee zu untersuchen und zu dokumentieren. Das waren insgesamt Seitenzahl von 83.635.000 (Dokumentationen) mit 418.177 Materialien wie Fotos und Films. Nach diesem Final-Report von 2007 lautet §2 „The nature of war crimes record „ auf Seite 8 „under the Japan war crimes record“ THE STAFF FOUND NO EVIDENCE THAT THE RECORDS WERE WAR-CRIMES RELATED. Dagegen sind unzählige Kriegsverbrechen der NAZIs registriert worden.

Ferner möchte ich folgende Information zufügen, dass es ärger in Stadt Freiburg wegen der koreanische Trostfrau-Statue in September 2016 gegeben hat. Dieses Projekt wurde wegen massiven Protests seitens Japans gescheitert. Der Bürgermeister Herr Salomon hat wie Sie im 2016 Korea besucht und dabei hat er als ein Geschenk von Koreanischer Partnerstadt eine Frauenstatue erhalten, dass er dort versprochen hat sie in einen Park in Freiburg installieren will. Bei dem Zeitungsinterview hat er einen Grund genannt warum er seinen Plan aufgegeben hat. „ich habe mich missbraucht gefühlt (von Koreaner). Ich war ein Instrument in einem Konflikt zwischen Korea und Japan.“ (*7)

Ich frage Sie, ob Sie sich genau so missbraucht fühlen wie Herr Salomon und sich bereuen was Sie in Korea gesagt haben. Oder fühlen Sie sich sicher und bequem was sie in Korea diesbezüglich geäußert haben.

Ich und andere japanischen Medien erwarten Ihre Stellungnahme, innerhalb von 2 Wochen, mit Interesse.

Wir danken Ihnen sehr dafür, dass Sie sich Zeit nahmen, diesen Brief zu lesen und die Stimmen von japanischen Frauen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Yumiko Yamamoto
President
Japanese Women for Justice and Peace

 

Anmerkungen;

*1: Newspaper reports
Ex-German chancellor visits ‘comfort women’
http://www.koreatimes.co.kr/www/news/nation/2017/09/120_236299.html
Former German Chancellor visits House of Sharing
http://www.arirang.com/News/News_View.asp?nseq=208553
Germany’s Schroder embraces ‘comfort women’
http://koreajoongangdaily.joins.com/news/article/article.aspx?aid=3038254
Former German chancellor to visit sexual slavery victims this week
http://english.yonhapnews.co.kr/national/2017/09/10/0301000000AEN20170910002300315.html

*2: What is the “Comfort Women Issue?”
http://nadesiko-action.org/?page_id=2015

*3: Details of Exchanges Between Japan and the Republic of Korea (ROK) Regarding the Comfort Women Issue ~
From the Drafting of the Kono Statement to the Asian Women’s Fund
http://www.mofa.go.jp/files/000042171.pdf

*4: Table of Comments by Japanese government on comfort women issue at UN (English and Japanese)
http://bit.ly/2r7GMLT

*5: BRIEF FOR THE GOVERNMENT OF JAPAN AS AMICUS CURIAE SUPPORTING PETITIONERS
http://www.mofa.go.jp/mofaj/files/000231732.pdf

*6: IWG-Report. The Nazi War Crimes and Japanese Imperial Government Records Interagency Working Group is a United States government interagency group, which tasked with locating, identifying, inventorying, and recommending for declassification classified U.S. records relating to Nazi and Japanese war crimes.
http://www.archives.gov/iwg/reports/final-report-2007.pdf

*7: Salomon sieht Statuen.Streit als “Kulturelles Missverständnis”
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/ob-salomon-ueber-den-wirbel-den-eine-statue-ausgeloest-hat–127585600.html

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